FAQs

Account

Der Account ist ein personalisiertes Benutzerkonto, das mit Privilegien ausgestattet sein kann
Als Account bezeichnet man ein persönliches Benutzerkonto (User-Account). Mit diesem Benutzerkonto sind Zugangsberechtigungen für zugangsbeschränkte Systeme oder Websites verbunden. Für die Anmeldung benötigt der User einen Benutzernamen und ein Passwort, um seine Identität nachzuweisen.

Der Account spielt bei der Administration von Computersystemen, aber auch im E-Commerce eine wichtige Rolle. Bei der Administration von Computersystemen gibt es Benutzerkonten, die mit besonderen Vorzügen (Privilegien) ausgestattet werden. Mittels administrativer Zugangskontrolle wird festgelegt, inwieweit ein Benutzer Programme oder Objekte benutzen und Dateien lesen, schreiben, ändern oder ausführen darf. Der Administrator zum Beispiel verfügt über erweiterte Benutzerrechte, um seiner Tätigkeit nachkommen zu können. Aber nicht nur für die Verwaltung von Betriebssystemen oder kollaborativen Internetauftritten ist der Account wichtig. Er erfüllt auch eine bedeutende Rolle beim elektronischen Schriftverkehr. Durch den E-Mail-Account, der aus Benutzername und Kennwort besteht, wird das E-Mail-Konto vor fremden Zugriffen geschützt. Zur eigenen Sicherheit sollte stets darauf geachtet werden, dass man beim Verlassen des E-Mail-Kontos immer mit Logout die Sitzung beendet und nicht nur das Konto schließt. Ansonsten könnten fremde Personen Zugriff zu diesem Konto erlangen. Einen User-Account benötigt man beispielsweise aber auch für das Mitwirken in Chatrooms oder Foren. In Foren kann man ohne Zugangsberechtigung zwar als Guest die Beiträge lesen, darf aber selbst keine verfassen. Um in Chatrooms mit anderen Personen in Kontakt treten zu können, bedarf es ebenfalls der Erstellung eines passwortgeschützten Mitgliedskontos. Eine wesentliche Rolle spielen diese Mitglieder-/Benutzerkonten auch bei vielen Dienstleistungen im Internet. Nachdem das Handeln mit Waren und Dienstleistungen im Internet immer populärer wird, gewinnen auch im Bereich des E-Commerce diese personalisierten Benutzerkonten immer mehr an Bedeutung. Um Waren in Online-Shops, Auktionshäuser oder in Internet-Katalogen bestellen zu können, benötigt man ein persönliches Benutzerkonto. Durch die Eingabe der Zugangsdaten beim Login weist man sich als die für das Konto berechtigte Person aus und kann so auf der ausgewählten Website die gewünschten Waren sicher bestellen. Durch dieses persönliche Konto erhält man auch einen Überblick über die Waren, die man bereits bestellt hat, oder ob man einen bestimmten Artikel ersteigert hat. Auch die elektronischen Zahlungen werden durch Accounts vor fremden Einblicken oder Zugriffen geschützt. Ein wesentliches Augenmerk ist auf die Account-Sicherheit zu richten. Damit ein persönliches Benutzerkonto nicht von unbefugten Personen übernommen wird, sollte das gewählte Passwort einzigartig sein und nicht für mehrere Konten verwendet werden. Es sollte aus mindestens 6 Zeichen, von denen zumindest ein Zeichen eine Zahl ist, und einer Kombination aus Groß- und Kleinschreibung bestehen. Desweiteren sollte man niemals E-Mail-Anfragen, egal von wem sie anscheinend kommen, die zur Bekanntgabe der Login- oder Passwortinformationen auffordern, beantworten. Wenn man der Meinung ist, dass das persönliche Benutzerkonto gehackt wurde und somit nicht mehr sicher ist, sollte man umgehend den Support verständigen. Um seinen Account vor fremden Zugriffen zu schützen, sollte man niemals und niemanden die Zugangsdaten bekannt geben.

Administrator

Der Administrator begleitet eine Vielzahl von Aufgaben in den unterschiedlichsten Bereichen. Es wird eine Unterscheidung zwischen dem Systemadministrator und dem herkömmlichen Admin vorgenommen.
Auch wenn der Administrator keine eigene Berufsgruppe darstellt, sind die Aufgabenfelder, die ein solcher Benutzer übernehmen kann, in allen Bereichen zu finden. Da wir in Zeiten leben, in denen alle möglichen Begriffe abgekürzt werden, findet auch hier eine derartige Begriffsverkürzung statt. So hat sich in den vergangenen Jahren unter anderem die Bezeichnung Admin oder auch SyOp (System Operator) etabliert. Eine weitere Variante des Admins stellt der Systemadministrator dar. Im Gegensatz zu seinem Kollegen, dessen Aufgaben sich in erster Linie auf das Moderieren, Verwalten oder Inhalte redaktionell zu bearbeiten und zu kontrollieren erstrecken, bedarf es seitens des Systemadmins durchaus fundierte technische Kenntnisse, die sich auf spezielle Bereiche erstrecken können. Ähnlich wie für den Admin, der nicht im technischen Bereich angesiedelt ist, gibt es auch für den Systemadministrator verschiedene Bezeichnungen. An ihnen kann unter Umständen auch der Tätigkeitsbereich des Admins abgeleitet werden. Im Grunde kann der Systemadministrator als Überbegriff verwendet werden. Dennoch obliegt ihm im engeren Sinne die Pflege von einzelnen Rechnern oder Servern. Die Pflege von ganzen Netzen oder von Anwendungsprogrammen in speziellen Bereichen fällt in den Aufgabenbereich eines Netzwerkadministrators. Er plant die Netze und übernimmt auch die Pflege. Die Konfiguration der benötigten Komponenten wie Switch, Router oder ähnliches gehört ebenfalls zu seinen Aufgaben. Außerdem sorgt er für eine reibungslose Kommunikation zwischen den verschiedenen Rechnern. Für den Systemadministrator gibt es derzeit noch keine einheitlichen Regeln für die Ausbildung bzw. für Prüfungsnachweise. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es nur sehr wenige Bildungsstätten, die das Wissen, das für die Ausübung dieser Tätigkeit mit seiner ganzen Bandbreite an Wissen vermitteln. Auch wenn es zahllose Administratoren im technischen Bereich gibt, handelt es sich hierbei in der Regel um sogenannte Quereinsteiger, die in anderen Berufszweigen bereits entsprechende Erfahrungen gesammelt haben, die sie für die Ausübung der Tätigkeit benötigen. Schwerpunkt dieser Tätigkeiten sind meist Aufgaben in der Informatik, häufig kann ein entsprechendes Informatikstudium vorgewiesen werden, um als Administrator tätig zu werden. Neben den fachlichen Qualifikationen wie das Beherrschen und Verstehen unter anderem von Basis-Diensten nicht nur von Betriebssystemen und ähnlichem, werden auch zahlreiche Fähigkeiten, die sich über die fachlichen Ebenen hinaus erstrecken, von einem Systemadmin erwartet. Grundsätzlich muss er in der Lage sein, sowohl analytisch als auch systematisch zu arbeiten. In vielen Fällen betreut er nicht nur ein Projekt, Termindruck gehört beinahe zu seinem Alltag. Diskretion, Loyalität oder auch die Integrität sind neben einem betriebswirtschaftlichen Verständnis nur einige Dinge, die von einem Admin in diesen Bereichen erwartet werden. Doch auch aus Foren und den unterschiedlichsten Projekten sind administrative Tätigkeiten bekannt und häufig auch sehr umstritten. Dies beruht nicht zuletzt auf der Tatsache, dass ein Administrator über besondere Rechte verfügt und auch entsprechende Daten und Beiträge zu löschen vermag, erfordern dies die Benutzungsrichtlinien

Apache

Apache bezeichnet einen weit verbreiteten Webserver
Um das World Wide Web nutzen zu können, sind sogenannte Webserver notwendig. Einer der am weitesten verbreiteten Webserver im Internet ist der Apache HTTP Server. Er ermöglicht den Zugriff auf Dokumente und Dateien im WWW und unterstützt eine große Anzahl verschiedener Betriebssysteme.

Um die Funktionen eines Netzwerkes nutzen zu können, wird spezielle Websoftware benötigt. Diese Websoftware beziehungsweise der Computer, auf welchem sich diese Software befindet, wird als Webserver bezeichnet. Netzwerke können je nach Verwendungszweck lokal, firmenintern oder weltumspannend wie das World Wide Web sein. Der Webserver überträgt Dateien und Dokumente an die Clients, welche die entsprechenden Informationen angefordert haben, in Bezug auf das Internet zum Beispiel Webbrowser. Als Methode zur Datenübertragung werden standardisierte Übertragungsprotokolle und Netzwerkprotokolle eingesetzt. Beim Aufrufen einer Internetseite im WWW wird vom Webbrowser an die IP-Adresse der entsprechenden Website eine Anfrage zur Übertragung gesendet. Der Webserver schickt die angeforderten Informationen an den Browser und der User kann anschließend die gewünschte Seite auf dem Bildschirm betrachten. Ohne Webserver wäre dies nicht möglich, da er die aufgerufenen Dokumente an den Client weiterleitet. Diese Tätigkeit erstreckt sich nicht ausschließlich auf das World Wide Web, sondern auch auf lokale Netzwerke, zum Beispiel in einem Home Office, auf ein Firmennetzwerk, welches die Computer mehrerer Arbeitsplätze und Firmenabteilungen miteinander verbindet, und auf private Zwecke, etwa zur Unterhaltung. Einer der bekanntesten Webserver im Internet ist der Apache HTTP Server. Er wurde von der Apache Software Foundation entwickelt. Bereits im Jahr 1996, kurz nach seiner Einführung, wurde er zu jenem Webserver, welcher im World Wide Web am häufigsten benutzt wird. Der Webserver unterstützt zahlreiche Betriebssysteme, unter anderem Unix, Linux, NetWare und Windows Betriebssysteme. Mit seiner Hilfe können aus dem World Wide Web gewünschte Informationen als Dokumente in Dateiform aufgerufen und angesehen werden. Sein Aufbau ist modular. Die Module sind Unterprogramme beziehungsweise Funktionen, welche nach ihrem Aufrufen verschiedene Verarbeitungsschritte durchführen und das entsprechende Ergebnis an das Programm zurücksenden. Dadurch kann der Webserver unter anderem als sogenannter Proxyserver eingesetzt werden, also als Vermittler, der eine Informationsanfrage entgegennimmt und eine Verbindung zur gewünschten Seite herstellt. Auch eine verschlüsselte Kommunikation zwischen ihm und einem Webbrowser ist möglich. Werden Skriptsprachen (Programmiersprachen) als Module eingebunden, können Webseiten dynamisch erstellt werden. Die Websoftware ist als freie Software konzipiert und wird ständig weiterentwickelt, um die Geschwindigkeit und die Stabilität des Servers kontinuierlich zu verbessern und zu erhöhen. Über die Herkunft seines Namens gibt es verschiedene Versionen: Offiziell wurde der Name als Anerkennung für das gleichnamige indianische Volk gewählt. Viele Experten vertreten jedoch auch die Meinung, dass die Benennung des Servers auf eine Abkürzung von „a patchy server”, eines „zusammengeflickten Servers”, zurückgeht. Diese Version der Namensgebung bezieht sich auf eine gepatchte, d.h. nachgebesserte, Erweiterungsversion des NCSA, National Center for Supercomputing Applications, HTTP Servers. Aufgrund seiner Vielfältigkeit entwickelte sich der Apache HTTP Server zu einem der weitverbreitetsten Server im Web

API

API, die Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung
Eine Programmschnittstelle, auch als API bezeichnet, definiert eine vom Softwaresystem zur Verfügung gestellte Anbindung für andere Programme an das System.

Es gibt vielfältige Anwendungsgebiete, in denen mindestens eine Programmschnittstelle, man bezeichnet sie auch als API, zum Einsatz kommen. API ist eine Abkürzung für die englische Bezeichnung application programming interface, das übersetzt als Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung definiert wird. Während die Binärschnittstelle auf Maschinenebene eine Verbindung schaffen kann, definieren sich APIs nur durch die Verwendung auf Quelltextebene. Datenbanken, Festplatten oder Grafikkarten bedürfen, um den Zugriff auf sie zu ermöglichen, eine derartige Schnittstelle. Die Programmierschnittstellen werden in verschiedene Klassen eingeteilt. So unterscheidet man zwischen der funktions-, daten-, protokoll- oder objektorientierten Schnittstelle. Die funktionsorientierte Programmierschnittstelle, beispielsweise das BIOS eines PC, also eines Personal Computers, kennt nur Funktionen, die als Kommunikationsmittel genutzt werden. Unter Verwendung eines Handle-Konzeptes wird eine Funktion aufgerufen, der User bekommt ein Handle zurück. Über dieses Handle ist es möglich, weitere Funktionen aufzurufen. Schlussendlich muss das Handle wieder geschlossen werden. Mit den Befehlen zum Dateisystemaufruf, hierunter versteht man open, read, close oder write, wird die datenorientierte Programmierschnittstelle angesprochen. Je nachdem, welche Funktion ausgeführt werden soll, beispielsweise das Senden oder Empfangen von Dateien, werden die jeweiligen Befehle verwendet. Eine große Verbreitung des Ansteuerungsprinzips findet man unter UNIX im Bereich der Gerätetreiber. Im Gegensatz zur funktionsorientierten Programmschnittstelle, sind objektorientierte APIs sehr viel flexibler, da sie einen Schnittstellenzeiger verwenden. Ihnen wird in vielen Fällen eine Typbibliothek, hierunter versteht man einen standardisierten Kommunikationsschlüssel, mitgegeben. Die protokollorientierte API ist weder von einem Betriebssystem noch von der Hardware eines Rechners abhängig. Der Nachteil dieser Schnittstelle besteht allerdings darin, dass jedes Mal eine Neuimplementierung des notwendigen Protokolls stattfinden muss. Allerdings ist es möglich, den Aufwand zu reduzieren. Zu diesem Zweck wird die protokollorientierte Schnittstelle durch eine Schnittstelle gekapselt, die interface- oder funktionsorientiert ist. Auch findet eine Unterscheidung zwischen Protokollen statt, die anwendungsspezifisch ausgelegt sind und solchen, die allgemein gehalten sind. In der Praxis gibt es zahlreiche Anwendungsgebiete, in denen die APIs zum Einsatz kommen. Webbasierte Anwendungen machen es unter der Verwendung einer Programmierschnittstelle möglich, auch externe Entwickler können beispielsweise an den unterschiedlichsten Problemlösungen arbeiten. Auch die momentan marktbeherrschende Suchmaschine bietet ihren Usern eine Fülle von Schnittstellen an. Allerdings scheint die Menge der angebotenen APIS den User im ersten Augenblick regelrecht zu erschlagen. Die Suchmaschinen spielen im Internet, das mit seinen zahlreichen Webanwendungen ein breites Anwendungsspektrum für APIs bietet, eine wichtige Rolle, ebenso die Suchmaschinenoptimierung. So werden auch zur Backlink-Recherche verschiedene entsprechende APIs nicht nur von einer bestimmten Suchmaschine als kostenlose Lösung angeboten. Die API, also die Programmschnittstelle findet nicht nur außerhalb des Internets vielfältige Möglichkeiten der Anwendung.

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AT-Zeichen:@

AT – ein Zeichen erobert die Welt
Im normalen Mailverkehr ist das at-Zeichen „@” nicht mehr wegzudenken. Es ist sowohl ein Synonym für Mail geworden als auch für Modernität und Fortschritt. Mit diesem Zeichen wird der Name des Empfängers von der Domäne getrennt.

Mailverkehr gibt es bereits seit Anfang der 70er Jahre. Die moderne Verwendung des Zeichens @ geht auf Raymond Samuel Tomlinson zurück. Tomlinson arbeitete Anfang der 70er Jahre am Arpanet Projekt. Arpanet war das militärische Netzwerk von Amerika. Hier wurden die Grundprinzipien des Internets auf sogenannten PDP Clustern entwickelt. Tomlinson entwickelte die Technik von Sendmail wie auch die ersten Mailboxen. Auch heute noch sind die Programme in den verschiedenen Unix Distributionen vorhanden. Raymond Samuel Tomlinson stand vor fast 40 Jahren vor dem Problem, dass die Empfängernamen von den Maschinennamen zu trennen waren. Es sollte ein Zeichen sein, das sehr wenig oder noch gar nicht in der normalen Sprache auftritt – er wählte dazu das ungewöhnliche Zeichen @. Wahrscheinlich ist das Zeichen, für das es bis zu diesem Zeitpunkt keine Lautzuordnung gab, aus einer Verschmelzung der Buchstabe a und d (lateinisch ad) entstanden. Das lateinische ad entspricht dem englischen at. Dasselbe Problem tritt bei Datenübermittlungen immer wieder auf: Felder müssen getrennt werden und dies kann nur mit Zeichen geschehen, die nicht im Datenstrom auftauchen. Das @-Zeichen hingegen hat weder eine Lautzuordnung noch einen eindeutigen Namen. Vielfach wird es auch als „Klammeraffen” bezeichnet. In anderen Sprachen, zum Beispiel in der hebräischen Sprache, wird es mit dem deutschen Begriff „Strudel” bezeichnet. Das ist ein sehr schöner bildlicher Ausdruck für die Form dieses Zeichens. Im ASII Code taucht das Zeichen in den erst 128 Byte auf. Das bedeutet, dass Mailadressen mit einem sehr geringen Zeichenbestand erfasst werden können. Heute im Zeitalter von UTF-8 und UTF-16 sind Zeichensatzprobleme nicht mehr so akut wie um das Jahr 1972. Damals gab es zum Teil nur Großbuchstaben und noch keine Umlaute. Trotzdem konnte auch in diesem reduzierten 7-Bit Zeichensatz das Zeichen @ erfasst werden. Der 7-Bit US Code in der Form ISO 646 ist die Urmutter aller Zeichensätze. Das heutige Zeitalter ist vom Spam, also von Müllmails, gekennzeichnet. Das Zeichen ist das Erkennungszeichen für Mailadressen geworden. Deswegen wird es heute gerne in Texten durch seine Entsprechung „at” ersetzt. Roboter sollen so schwere Mailadressen aus Texten isolieren können. Da ehemals seltene Zeichen ist heutzutage durch die Arbeiten von Raymond Samuel Tomlinson zu einem Massenzeichen geworden. Als Trennzeichen für Datenaustausch taugt es deswegen schon lange nicht mehr, denn zu hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es im Datenstrom existiert. Obwohl das Zeichen @ so verbreitet ist, kann es nicht ohne Weiteres als Bestandteil eines Firmennamens verwendet werden – amtlich ist es immer noch ein Sonderzeichen.

Auktion

Eine Auktion garantiert spannenden Handel
Eine Auktion ist ein Verkaufsverfahren, bei dem Waren ohne Festpreise angeboten werden. Stattdessen kann der Käufer individuelle Gebote abgeben. Wer das höchste Gebot abgibt, erhält den Zuschlag für die Ware. Auktionen sind im Internet sehr populär, mittlerweile gibt es auch Abwärts-Auktionen.

Mit Auktion wird eine spezielle Form des Handels bezeichnet, bei der von Verkäuferseite kein fester Kaufpreis verlangt wird. Durch die variable Preisgestaltung birgt sie eine gewisse Spannung für Käufer und Verkäufer. Welche Seite am Ende das beste Geschäft macht, steht zu Beginn des Verkaufs noch nicht fest. Im Idealfall stellt sie eine Win-Win-Situation dar, in der alle Beteiligten profitieren. Im herkömmlichen Sinn geht es bei Auktionen darum, Waren zu einer Mindestsumme, dem sogenannten Ausrufungspreis, anzubieten und zu einem Höchstgebot, welches von einem potentiellen Käufer abgegeben wird, zu verkaufen. Generell erhält jener Bieter den Zuschlag, dessen Gebot alle anderen abgegebenen Gebote übertrifft. Lange Zeit wurden Auktionen oder Versteigerungen ausschließlich von Auktionshäusern und Auktionatoren abgewickelt, die die Waren, sofern möglich, vor Ort ausstellten und zur Besichtigung anboten. Nach der Schätzung der Angebote wurde ein Rufpreis festgelegt. Die potentiellen Käufer gaben Gebote ab, und das Höchstgebot bekam den Zuschlag, der traditionell durch einen Hammerschlag des Auktionators auf das Pult gekennzeichnet war. Das Klopfen mit dem Hammer beendete unverzüglich die Versteigerung für das entsprechende Produkt. Manchmal dauerte die Gebotsabgabe nur einige Sekunden bis Minuten, und der neue Besitzer stand fest. Diese Art des Kaufens und Verkaufens ist bereits seit Jahrhunderten beliebt, nicht nur, weil es sowohl für Käufer als auch Verkäufer große Vorteile bringen kann, sondern auch aufgrund der großen Spannung, die eine Auktion mit sich bringt. Die Vorteile für den Verkäufer liegen vor allem in der Möglichkeit, aufgrund des großen Interessentenpublikums einen guten Preis für seine Ware zu erzielen. Der Käufer kann unter Umständen durch geschicktes Taktieren einen günstigen Einkauf tätigen. Durch das Internet haben Auktionen nochmals an Beliebtheit zugenommen. Abgewickelt werden sie über spezielle Auktionsplattformen. In der Praxis unterscheiden sich Online-Auktionen von herkömmlichen Auktionen vor allem darin, dass viele Funktionen, die früher der Auktionator ausübte, jetzt vom Verkäufer ausgeführt werden. Die Schätzung und Beschreibung des Artikels wird oft vom Verkäufer selbst durchgeführt. Die Besichtigung der Waren vor Ort wird durch das Einstellen von Fotos ersetzt, und die Angebotszeit endet nach einigen Tagen oder Wochen an dem vom Verkäufer fixierten Datum. Nicht nur private Verkäufer nutzen Internet-Auktions-Plattformen, um nicht mehr benötigte Sachen zu versteigern, auch gewerbliche Unternehmen schätzen die Vorteile der Online-Auktionen. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich Plattformen, die ein kostenloses Einstellen der Angebote ermöglichen: Sie werden von Millionen Usern besucht. Mittlerweile gibt es auch sogenannte Abwärts-Auktionen. Dabei gewinnt nicht das höchste, sondern das niedrigste Angebot. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Dienstleistungen angeboten werden. Bestimmte Dienstleistungen werden ausgeschrieben, und die Dienstleister versuchen, sich mit ihren Angeboten gegenseitig zu unterbieten. Der günstigste Anbieter erhält bei dieser Auktion dann den Zuschlag